{"id":2612,"date":"2011-10-16T10:15:16","date_gmt":"2011-10-16T08:15:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weinstrassesued.com\/?p=2612"},"modified":"2011-11-06T18:07:47","modified_gmt":"2011-11-06T17:07:47","slug":"2612","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weinstrassesued.com\/?p=2612","title":{"rendered":"Stadt gegen Land"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weinstra\u00dfe S\u00fcd &#8211; B gegen Fc Rentsch<\/strong> lautete die Begegnung, welche am Freitagabend in Margreid \u00fcber die B\u00fchne ging. Ein Theaterst\u00fcck, wenn nicht ein \u201eDrama\u201c &#8211; fein gegliedert in 2 Akten. Im \u201edreckigen Bauernst\u00fcck\u201c duellierten sich unsere einfachen T\u00f6lpel aus dem l\u00e4ndlichen Dorfe mit den fein geschniegelten Herren aus dem Nord-Osten unserer Landeshauptstadt. Endstand <strong>0:2<\/strong>. Beide Akte gingen an die G\u00e4ste aus Bozen.<br \/>\nVorhang auf &#8211; f\u00fcr Akt 1. Als Erster nennenswert auf die gro\u00dfe Fu\u00dfballb\u00fchne trat unser Mittelfeldstratege Klaus \u201edie Pumpe\u201c Gallmetzer. Wie eine Arterie, die das Blut vom Herzen zu den K\u00f6rperteilen leitet, pumpte er die Angriffe von der Abwehr aus in den Angriff. Vor Eifer und Einsatz nur so brennend, scheiterte er in den Anfangsminuten 2x nur knapp am G\u00e4stegeh\u00e4use (5.), (7.). Und als wenig sp\u00e4ter auch Paoli die F\u00fchrung auf den Fu\u00df hatte (14.) und man auch ansonsten sehenswert kombinierte, h\u00e4tte wohl kaum jemand auch nur einen Pfifferling, auf die sich in der Anfangsphase streng zur\u00fcckhaltenden G\u00e4ste gesetzt. Doch mit Fortdauer des Spiels wurde die Sache von Minute zu Minute ausgeglichener. Wie beim Armdr\u00fccken verschob sich das Geschehen nun wild \u2013 wechselnd von der einen auf die andere Seite. Unsere Mannschaft verf\u00fcgte zwar \u00fcber die reifere Spielanlage, doch das laufintensive Auftreten der G\u00e4ste kompensierte diese bedingungslos. Der Regisseur (Schiedsrichter) hatte das Geschehen stets im Griff und dirigierte weitgehend ohne Fehl und Tadel. Fehlerlos, das war auch unsere Abwehr gr\u00f6\u00dftenteils, leider nicht l\u00e4nger als bis zur Minute 36. Nach einem Missverst\u00e4ndnis zwischen unseren Innenverteidigern auf Mittelfeldh\u00f6he, ergaunerte sich ein gegnerischer Spieler die Kugel, lie\u00df alles stehen und liegen und schob den Ball am chancenlosen Zelger vorbei ins Netz. Der Negativh\u00f6hepunkt war erreicht. In den letzten Atemz\u00fcgen des 1. Spielabschnittes ereignete sich nur mehr herzlich wenig und so ging es mit einem \u00e4rgerlichen <strong>0:1<\/strong> zum Pausentrank.<br \/>\nZweiter Akt: Querlatte, der Ball springt zur\u00fcck ins Feld \u2013 Kopfball &#8211; nochmals der Querbalken, auf die Torlinie und Nachschuss&#8230;&#8230;.\u00fcber das Tor. Mit einer, zum Gl\u00fcck aus Sicht unserer Truppe, st\u00fcmperhaft vergebenen Triple-Chance der G\u00e4ste startete der Schlussakt, des sich nun immer mehr abzeichnenden Trauerspiels (49.). Die erhoffte, schnelle Wende, sie wollte und wollte einfach nicht eintreten. Der Fc Rentsch war nun das spielbestimmende Team. Obwohl wir grunds\u00e4tzlich behaupten k\u00f6nnen \u00fcber eine konditionell \u2013 starke Mannschaft zu verf\u00fcgen (siehe Sport-\u00c4rztliche Visite, sie w\u00fcrde dies stichfest belegen), hatten wir inzwischen in den G\u00e4sten unseren Meister gefunden. Die Begegnung konnte zwar nach wie vor als ausgeglichen bezeichnet werden, jedoch hinterlie\u00dfen die konter-starken G\u00e4ste den mittlerweile wesentlich gef\u00e4hrlicheren Eindruck. Unerm\u00fcdlich und stets in nummerischer \u00dcberzahl wurde unser Strafraum fortan f\u00f6rmlich \u00fcberfallen. Besonders unser Torwart Harald Zelger konnte sich nun mehrmals auszeichnen (60), (67). Unsere Mittelfeldpumpe hatte inzwischen deutlich an Saugkraft verloren, denn das Umschalten von Defensive auf Offensive stockte gewaltig. Erste Rostspuren machten sich bemerkbar \u2013 aufreizende Torchancen unsererseits gab es trotz aller M\u00fche mit sofortiger Wirkung keine mehr. Mit Betonung auf \u201eKeine\u201c.<br \/>\nEndg\u00fcltige Klarheit dann in Minute 75. Nach einem leichtfertig vert\u00e4ndelten Ball im Mittelfeld \u00fcberspielte man unsere weit aufger\u00fcckte Hintermannschaft in Windeseile und ein gegnerischer St\u00fcrmer vollendete die Ballstafette alleinstehend zum <strong>0:2<\/strong>. Tja, was soll man dazu sagen? Halbzeit 1. dominiert &#8211; Halbzeit 2. kapituliert. In den letzten Minuten gab es schlussendlich doch noch etwas zu \u201efeiern\u201c. Nach einer T\u00e4tlichkeit unseres St\u00fcrmers Daniel Tomasini z\u00fcckte der Schiedsrichter (zu Recht) die rote Ampelkarte (80.). Angeblich der zehnte Platzverweis in seiner Laufbahn. Ein seltenes Jubil\u00e4um \u2013 welches ohne Blumen bleiben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufstellung:<\/strong><br \/>\nZelger, Piger (ab 46. Gretter), Ranigler (ab 69. Schwarz), Walter, Guadagnini, Gallmetzer (ab 82. Pfaffstaller), Daum, Carlini, Anrather (ab 46. Tomasini), Terzer, Paoli (ab 46. Schweiggl)<br \/>\n<strong>Trainer:<\/strong> Terzer Patrick (in Vertretung)<br \/>\n<strong>Torsch\u00fctzen:<\/strong> Fehlanzeige<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weinstra\u00dfe S\u00fcd &#8211; B gegen Fc Rentsch lautete die Begegnung, welche am Freitagabend in Margreid \u00fcber die B\u00fchne ging. Ein Theaterst\u00fcck, wenn nicht ein \u201eDrama\u201c &#8211; fein gegliedert in 2 Akten. 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