{"id":2543,"date":"2011-10-08T21:31:51","date_gmt":"2011-10-08T19:31:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weinstrassesued.com\/?p=2543"},"modified":"2011-11-06T18:08:22","modified_gmt":"2011-11-06T17:08:22","slug":"kurios-chaotischer-kantersieg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weinstrassesued.com\/?p=2543","title":{"rendered":"Kurios, chaotischer Kantersieg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Zu aller-erst: Mit <strong>5:1<\/strong> wurde der AFC Frangart am luftig, k\u00fchlen Samstagabend in der Sportzone von Rungg durch unsere 11 erledigt. Alles sch\u00f6n und gut. Denn allein der tollk\u00fchne Auftritt unserer Truppe h\u00e4tte jetzt einen mehrseitigen Artikel verdient, w\u00e4re da nicht der sehr gesch\u00e4tzte Herr Schiedsrichter gewesen, welcher uns durch seine ausgefallene, fast schon groteske Darbietung, gewaltig die Show zu stehlen wusste. Der Bericht, des sich unter den Zuschauern befindlichen Schiedsrichter-Beobachters des VSS d\u00fcrfte nur ungleich k\u00fcrzer ausfallen. Zu den Einzelheiten kommen wir jetzt.<br \/>\nHinein ins Spiel: Das Spiel begann eigentlich wie jedes andere. Vorsichtiges abtasten und vereinzelte Fehlp\u00e4sse in den Anfangsminuten, wie bei einem Blind Date, versuchte man sich ein erstes Bild seines Gegen\u00fcbers zu erstellen. Die Sch\u00fcchternheit wurde nach 10 Minuten in Form von Manuel Walter abgelegt, da er durch einen sch\u00f6nen Lochpass seinen Mitspieler Andreas Kofler genial auf die Reise Richtung gegnerisches Tor schickte. Gerade als dieser im Strafraum v\u00f6llig alleinstehend einchecken wollte, wurde ein gegnerischer Verteidiger bei ihm vorstellig, welcher ihn von hinten wegsenste. Erste Zuneigung war nun signalisiert und von jetzt an funkte es gewaltig. Denn ein Mitbuhler in gelb-schwarz trat nun erstmals in Erscheinung. Schleppend bewegte er sich in Richtung des Geschehens und zeigte regelkonform auf den Punkt. Seine rechte Hand griff wohl\u00fcberlegt hinein in seiner Ges\u00e4\u00dftasche mit dem Gedanken, den f\u00e4lligen roten Karton zu z\u00fccken. Als dieser nach einer gef\u00fchlten halben Minute dem S\u00fcnder immer noch nicht vor die Nase gehalten wurde, war wohl jedem klar, dass jetzt gleich ein gewaltiger Vogel abgeschossen wird. <span style=\"color: #ff0000;\">\u201eI hon sie in dr Kabine vrgessn!!\u201c<\/span>, so sein Wortlaut. Kein Scherz? Nein, kein Scherz! Der Klassiker-Spruch: \u201eSchiedsrichter, hosch die Kartlen vrgessn\u201c, den es ja des \u00d6fteren aus den Zuschauerreihen gibt, wird nicht l\u00e4nger ein Mythos bleiben.<br \/>\nMit 11 gegen 11 ging es also weiter, denn in die Kabine zu laufen um die Karten zu holen war dem feinen Herrn dann doch etwas zu umst\u00e4ndlich. So blieben die K\u00e4rtchen bis zur Pause in der warmen Kabine gut aufgehoben.<br \/>\nAch ja, der Elfmeter. Diesen verwandelte Abwehrstratege Guadagnini mit seinem fast schon unendlichen Schatz an Erfahrung sicher ins linke Eck (13.). Anschlie\u00dfend \u00fcbernahm Frangart die Initiative. Besonders die hohen B\u00e4lle in unsere Spielh\u00e4lfte stellten unsere Viererkette (mit Piger, Ranigler, Walter, Guadagnini \u2013 die vielleicht physisch Zwergw\u00fcchsigste der gesamten Meisterschaft) vor ungewohnte Schwierigkeiten. Mit einer Portion Gl\u00fcck gelang es uns diese kurze Drangperiode der Frangartner schadlos zu \u00fcberstehen. Der Unparteiische blieb dabei ein stetiger Unruheherd, da er sich von Reklamationen und Zwischenrufen seitens der Spieler leicht beeinflussen lie\u00df. Kurz vor der Halbzeit, das <strong>2:0<\/strong> f\u00fcr uns. Nach einem Eckball von rechts kam der Ball \u00fcber mehrere Zwischenstationen zu Manuel Walter, dessen abgef\u00e4lschter Rechtsschuss sich auf skurrile Weise \u00fcber den Torh\u00fcter ins rechte Toreck senkte (41.). Eine spektakul\u00e4re Halbzeit, in der es <strong>\u00fcberraschenderweise<\/strong> nicht eine rote- oder gelbe Karte gab, ging somit zu Ende.<br \/>\nIm zweiten Spielabschnitt waren erst wenige Minuten gespielt, da kam unseren Spielern der soeben erst verdaute Pausentee fast wieder hoch. Ein gegnerischer St\u00fcrmer hob pl\u00f6tzlich, ohne die geringste Ber\u00fchrung von Ranigler, im Strafraum auf spektakul\u00e4rste Weise ab. Der Schiedsrichter war von der Pirouette derart angetan, sodass er diese mit einer 9,5 bewertete und mit einem Elfmeter beschenkte. Das Geschenk wurde allerdings dankend abgelehnt, denn den Strafsto\u00df setzte man \u00fcber das von Zelger geh\u00fctete Tor (49.). Das Spiel blieb also weiterhin ein absoluter Hingucker, und als der Schiedsrichter mit stolzgeschwellter Brust pl\u00f6tzlich die gelbe Karte f\u00fcr Guadagnini und einen Gegenspieler nach einem kleinen Disput z\u00fcckte, staunte manch einer nicht schlecht.<br \/>\nChancen gab es in der Folge auf beiden Seiten, wobei unsere Mannschaft den stets gef\u00e4hrlicheren Eindruck machte. Mit seinem gesch\u00e4tzten zwanzigsten Torschuss in dieser Saison sorgte der mittlerweile zu Kultstatus erlangte Andreas Anrather in Minute 67. f\u00fcr die Entscheidung und gleicherma\u00dfen f\u00fcr sein l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lliges 1. Saisontor. Nachdem der gegnerische Torh\u00fcter seinen eigenen Mitspieler angeschossen hatte, stand \u201eGonzo\u201c mit seiner einmaligen Kaltschn\u00e4uzigkeit goldrichtig und brachte den Ball im leeren Geh\u00e4use unter. Nun ging es Schlag auf Schlag. Das 4:0 durch Andreas Kofler nach sch\u00f6ner Vorarbeit des nimmerm\u00fcden Roland Terzer war \u00fcberaus sehenswert (83.). Die Bitte unsererseits die Sportzone Rungg in \u201eSportzone Andreas Kofler\u201c umzuwidmen wird derzeit von der Gemeindeverwaltung von Eppan auf Rechtlichkeit und wirtschaftliche Rentabilit\u00e4t gepr\u00fcft (da er wie bereits in Spiel 1. erw\u00e4hnt dort besonders gern trifft). Kurz darauf schrillte es erneut Elfmeter f\u00fcr den Gegner. Nach einem indirekten Freisto\u00df aus knapp 5 Metern Torentfernung reklamierte der AFC Frangart lautstark auf Handelfmeter. Einspruch stattgegeben. Elfmeter verwandelt &#8211; \u201enur noch\u201c 1:4 aus Sicht des Gegners (86.). Den Schlussstrich unter das turbulente Spiel setzte der kurz zuvor eingewechselte Schwarz, welcher vom ebenfalls eingewechselten Schweiggl auf Mittelfeldh\u00f6he musterg\u00fcltig in Szene gesetzt wurde und nach einem Sprint \u00fcber das halbe Spielfeld vor dem Torh\u00fcter (\u00fcberraschend) die Nerven behielt (89.). Die Messe war gelesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufstellung: <\/strong><br \/>\nZelger, Piger, Ranigler, Walter, Guadagnini, Gallmetzer, Daum (ab 78. Schwarz), Kofler (ab 86. Peer), Anrather (ab 73. Zwerger), Terzer, Pfaffstaller (ab 65. Schweiggl)<br \/>\n<strong>Trainer:<\/strong> Gruber Stefan<br \/>\n<strong>Torsch\u00fctzen:<\/strong> 0:1 Guadagnini (13. min), 0:2 Walter (41. min), 0:3 Anrather (67.min), 0:4 Kofler (83. min), 1:5 Schwarz (89. min)<br \/>\n<strong>Besonderes Vorkommnis:<\/strong> Trainer Gruber Stefan wird vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen, weil er nach dem zweiten gegebenen Elfmeter f\u00fcr Frangart die Leistung des Unparteiischen lautstark infrage stellte (86.min).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu aller-erst: Mit 5:1 wurde der AFC Frangart am luftig, k\u00fchlen Samstagabend in der Sportzone von Rungg durch unsere 11 erledigt. Alles sch\u00f6n und gut. 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