{"id":10379,"date":"2013-04-08T19:41:29","date_gmt":"2013-04-08T17:41:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weinstrassesued.com\/?p=10379"},"modified":"2013-04-11T07:07:31","modified_gmt":"2013-04-11T05:07:31","slug":"heimerfolg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.weinstrassesued.com\/?p=10379","title":{"rendered":"Heimerfolg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es muss wohl ein Gott-Verdammter Margreider gewesen sein!!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eindeutig, es muss einer dieser frechen, gierigen aber auch typischen Margreider gewesen sein, welcher es vor kurzem tats\u00e4chlich wagte, dem ach-so gro\u00dfen \u201eWetter-Gott\u201c seine \u201eAlte\u201c auszuspannen. Anders l\u00e4sst sich der Zorn des Allm\u00e4chtigen und das damit verbundene \u201eDrecks\u201c-Wetter nun wirklich nicht erkl\u00e4ren, welches sich am vergangenen Freitag-Abend \u00fcber den Sportplatz von Margreid seiner vollen Wut entlud. Die Aff\u00e4re muss dem zuletzt ohnehin meist regnerischen Wetter nach, nun schon \u00fcber mehrere Wochen hinweg gehen.<br \/>\nIn jedem Fall ging es \u00e4u\u00dferst feucht und windig her, als unsere <strong>Reserve<\/strong> an jenem besagten Abend die Mannschaft des <strong>AC Eppan<\/strong> zu Gast bei sich hospitierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Wochen nach der \u201eSchmach von Aldein\u201c, wo man sich von der ortsans\u00e4ssigen \u201eKuh-Truppe\u201c d\u00fcpieren lie\u00df, sah sich unsere Mannschaft im Heimspiel gegen Eppan ganz klar in der Bringschuld, damit im Anschluss an die Partie nicht endg\u00fcltig von einem missgl\u00fcckten R\u00fcckrunden-Start die Rede sein konnte.<br \/>\nUnd die Mannschaft hielt der hohen Erwartungshaltung stand , auch wenn es letztendlich unn\u00f6tig spannend gemacht wurde. F\u00fcr den neutralen Zuschauer war es in jedem Fall ein nennen wir es mal \u201egeiles\u201c Spiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und nun der Reihe nach.<br \/>\nBereits von der ersten Spielminute weg, merkte man unserer 11 an, dass sie\u00a0nach dem\u00a0&#8222;Alm-Debakel&#8220; von Aldein in der Bringschuld stand. Der Gegner wurde konsequent und fr\u00fch attackiert. Unser geordnetes Stellungsspiel lie\u00df den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Die Jungs wirkten \u00e4hnlich bissig wie der stramme S\u00fcd-Wind, welcher ihnen direkt ins Gesicht peitschte.<br \/>\nTrotzdem, so richtig gef\u00e4hrlich wurde es zun\u00e4chst auf keinen der beiden Seiten.<br \/>\nW\u00e4hrend sich die G\u00e4ste aus Eppan zun\u00e4chst mit ein-, zwei harmlosen Distanzsch\u00fcssen versuchten, verspr\u00fchte unsere Mannschaft bei Standards f\u00fcr den ersten Ansatz an Torgefahr.<br \/>\nUnser Kasten wurde im \u00fcbrigen vom eigentlich etatm\u00e4\u00dfigen , knallharten Abwehr-Rabauken Tobias Zemmer geh\u00fctet, da unser Stammkeeper Harald Zelger mit Fieber das Bett h\u00fcten musste. Es wurde bereits im Vorfeld gemunkelt f\u00e4llt der \u201eNorr\u201c im Tor aus, muss der \u201eZweit-Norreschte\u201c der Mannschaft ins Tor. Und so kam es dann auch.<br \/>\nDer erst Aufreger dann in Minute 15. Nach feiner Kombination \u00fcber links, war es pl\u00f6tzlich die einzige Sturmspitze Daniel Tomasini, der in den gegnerischen Strafraum eindrang und vom Eppaner Schlu\u00dfmann ungest\u00fcm von seinen flinken Beinen geholt wurde. Nur\u00a0der f\u00e4llige Pfiff des Unparteiischen blieb zur \u00dcberraschung vieler schlichtweg aus. Wenige Minuten sp\u00e4ter\u00a0schmatzte ein Freisto\u00df von Guadagnini aus gut und gerne 35 Metern die Oberkante des Querbalken und abermals wenige Minuten darauf, verpasste Patrick Terzer nach einem Eckball den Ball und somit die F\u00fchrung am langen Pfosten nur ganz, ganz knapp (23.). In Minute 29. fragte sich dann schlie\u00dflich ein jeder, \u201eh\u00e4? das hatte ich heute doch schon mal irgendwo\u00a0gesehen\u201c. Denn erneut drang einer unserer Spieler, in diesem Fall war es Patrick Terzer in den gegnerischen Sechzehner ein und erneut sah sich der Torwart gezwungen brachial dazwischen zufunken. Dieses mal st\u00fcrzte er sich mit dem Kopf voraus in die Schlacht und brachte Terzer regelwidrig zu Fall. Elfmeter? Nein, nicht doch. Der Torh\u00fcter verdrehte einfach die Opfer \u2013 T\u00e4ter Rolle indem er sich auf dem Boden rumw\u00e4lzte und wie ein br\u00fcnstiger, angestochener Elch durch die Gegend schrie.<br \/>\n&#8220; Der arme Kerl\u201c konnte aber wenige Sekunden darauf problemlos weiterspielen und konnte sich daher auch in Minute 36 \u00fcber die F\u00fchrung seiner Mannschaft erfreuen. Die bis dahin harmlosen <strong>G\u00e4ste<\/strong> hatten sich nach einer Einwurf-Serie bis an unseren Sechzehner rangearbeitet und einer ihrer Spieler zog aus gut 20 Metern ab. Den Torschuss konnte unser guter und erstaunlich unaufgeregt wirkender\u00a0Torwart Zemmer noch halten, doch beim Nachschuss war er machtlos. Eine <strong>unverdiente F\u00fchrung<\/strong>.<br \/>\nDoch noch kurz vor der Pause, der Wendepunkt im Spiel. Nach einem Foul am sehr aktiven Patrick Terzer, kurz vor dem gegnerischen Strafraum. F\u00fcr das eigentlich eher gelb-w\u00fcrdige Foulspiel, wurde\u00a0ein Eppaner\u00a0Verteidiger\u00a0vom ungl\u00fccklich agierenden Unparteiischen vorzeitig in die Kabine und direkt unter die Dusche geschickt.<br \/>\nWenige Augenblicke\u00a0sp\u00e4ter\u00a0folgten ihm auch seine Mitspieler, denn es wurde zum Pausentee geblasen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2.Halbzeit. Wer nun einen unb\u00e4ndigen Sturmlauf unserer Mannschaft erwartete, der sah sich nun wirklich\u00a0nicht get\u00e4uscht. Chancen ihm Minutentakt ergaben sich nun gegen den zu zehnt spielenden Gegner.<br \/>\nBeste Torgelegenheiten ergaben sich f\u00fcr den stets gef\u00e4hrlichen Tomasini (56, 61, 63.), Terzer Roland (64.), Casal per sehenswerten Distanzschuss (68.) sowie immer wieder mal nach Standards. Doch die Kugel wollte einfach nicht rein.<br \/>\nDer Geduldsfaden von Trainer und Zuschauer er drohte nun allm\u00e4hlich zu rei\u00dfen.<br \/>\nDie <strong>Erl\u00f6sung<\/strong> erfolgte letztlich abermals nach einem Eckball von rechts. \u00dcber Umwege kam der Ball zu Patrick Terzer, welcher wuchtig von der Strafraumgrenze aus einnetzte (<strong>75.<\/strong>).<br \/>\nDoch man wollte noch mehr. Den dezimierten Eppaner sah man\u00a0es an, dass sie irgendwie\u00a0nicht mehr ganz wussten wie ihnen denn eigentlich geschah, denn die Angriffslawinen unser Truppe, sie wurden nicht weniger. Als Zuschauer bekam man von der Trib\u00fcne aus fast schon einen Steifen. Einen steifen Nacken vom permanenten nach rechts schauen. Denn das Spielgeschehen spielte sich nun ausschlie\u00dflich auf der Platzh\u00e4lfte des Gegners\u00a0ab.<br \/>\nAbermals nach einem Eckball wurde die Partie nun endg\u00fcltig gedreht. Wenige Meter vor der Torlinie des Gegners wurde am Ball rumgestochert, wie es\u00a0neugierige Kinder mit einem Stock an einem Wespennest es oftmals tun (spreche nicht von Erfahrung), bis letztendlich Ivan Marcinczak dem Schrecken ein Ende setzte und das Spielger\u00e4t per Fuss zur hoch verdienten F\u00fchrung \u00fcber die Linie bugsierte <strong>(82). 2:1 Sieg<\/strong> und fertig war!<br \/>\nAch nein, da war ja noch was.<br \/>\nWas dem Russen sein t\u00e4gliches Glas Wodka, dem Franzosen sein morgendliches Baguette und dem Italiener sein allt\u00e4glicher\u00a0Macchiato ist, dass ist unserem St\u00fcrmer Daniel Tomasini, seine allj\u00e4hrliche rote Karte. Ein Ritual, ohne das es einfach nicht geht. Auf Mittelfeldh\u00f6he n\u00e4herte er sich seinem Gegner rustikal,\u00a0schr\u00e4g von der Seite an\u00a0und&#8230;..ach, ist doch egal. Es war ein Foulspiel und man h\u00e4tte auch nur gelb z\u00fccken k\u00f6nnen. Der Sieg, er hatte Bestand!<br \/>\nUnd es regnete \u00fcbrigens auch nicht mehr. Geht doch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufstellung:<\/strong> Zemmer, Kofler Hannes (ab 46. Casal), Daum Johannes, Walter, Guadagnini, Marcinczak, Terzer Patrik, Ranigler, Kofler Andreas (ab 56. Piger Hannes), Terzer Roland, Tomasini<br \/>\n<strong>Trainer:<\/strong> Gruber Stefan<br \/>\n<strong>Torsch\u00fctzen:<\/strong> 1:1 Terzer Patrik (75 min.), 2:1 Marcinczak (82 min.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es muss wohl ein Gott-Verdammter Margreider gewesen sein!! Eindeutig, es muss einer dieser frechen, gierigen aber auch typischen Margreider gewesen sein, welcher es vor kurzem tats\u00e4chlich wagte, dem ach-so gro\u00dfen \u201eWetter-Gott\u201c seine \u201eAlte\u201c auszuspannen. 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